Artikel » Test-Sicherheitssoftware » Panda Internet Security 2010 Artikel-Infos
   

Test-Sicherheitssoftware   Panda Internet Security 2010
02.01.2010 von Tobias


Nicht nur Norton und GData schicken auch dieses Jahr wieder ihre beliebten Security Pakete auf den Markt. Auch Panda Software
hat eine Internet Security Suite die sich durchaus mit der Konkurrenz messen kann.


Inhalt:

Die kleine Packung von Panda Internet Security 2010 enthält auch nicht viel. Lediglich die CD und ein relativ kurzes Handbüchlein finden sich im Karton.




Funktionsumfang:

Die Security Suite umfasst neben Anti-Virus Firewall auch einen Anti-Spyware -Phishing und Rootkit-Schutz, Identity Protect, Anti-Spam, Backup und eine Kindersicherung (Parent Control)

Installation:

{Headercap}Obwohl Panda auf der Internetseite mit der Kompatibilität mit Windows 7 hinweist, entpuppt sich die auf der CD enthaltene Software als NICHT-WINDOWS 7 KOMPATIBEL. Die Fehlermeldung verweist aber auf die Internetseite des Herstellers, wo die aktuelle Version heruntergeladen werden kann. Die dann auch Windows 7 Kompatibel ist. Der Download beläuft sich hierbei auf ca 60MB.
Vor der Installation überprüft Panda bereits den Rechner auf Viren, die der Installation schaden könnten. Das ist sehr gut!



Auf der Festplatte belegt das Programm ca. 340MB - Doppelt soviel wie bsp Norton.

Nach dem ersten Start verlangt das Programm sofort ein Update. Merkwürdig da wir ja die Download-Version installiert haben

Leider hat Panda einen Webfilter für Firefox vergessen wie ihn beispielsweise Norton bietet.


Leistung:

In Sachen Leistung, weiß Panda zu überzeugen. Mein Rechner, bisher nur durch die Freeware Avira Antivir geschützt, wurde von Panda gescannt und fand weiter 78 Bedrohungen. Darunter Viren, Trojaner und Malware. Das liegt aber unteranderem daran dass PIS 2010 auch die von Thunderbird gespeicherten Mailanhänge durchstöbert.


Der Arbeitsspeicherverbrauch vom Scan kann mit ca 20MB angegeben werden. Ein sehr guter Wert. Der Scan lief in ca 1h ab und überzeugte auf ganzer Linie. Laut Hersteller erkennt PIS 2010 immerhin 99,6% aller Viren.

Leider hat PIS 2010 nicht die von Norton erfundene lernende Firewall. Sodass regelmäßig gefragt wird ob man denn dieses oder jenes Programm freigeben möchte. Dass sollte sich aber nach 2-3 Wochen erledigt haben, und alle Programme sollten dann in der Firewall konfiguriert sein. Leider kommen derartige Meldungen entweder zu oft, oder garnicht. So ließ sich beispielsweise HAMACHI mit eingeschalteter Firewall nicht verbinden, es erschien auch keine Meldung.

{Headercap}
Die einzelnen Module:
Antivirus:
Der Virenscanner läuft im Hintergrund und stört keineswegs. Auch ein 4fach gepackter Testvirus stellte für PIS keine Probleme dar. Eine Meldung am unteren Bildschirmrand meldet die erfolgreiche Löschung.


Firewall
Die Firewall zu konfigurieren bedarf Zeit. Sie ist das derzeit größte Manko an der Suite. Wer die Windows interne Firewall nutzt oder eine Hardwarefirewall besitzt sollte, um Stress zu vermeiden, die Firewall deaktivieren.

{Headercap}
AntiSpam und Antiphishing
Im Programm selber kann man einen Scan seiner Emails starten. Dies konnten wir allerdings nicht testen, da Thunderbird als Mailprogramm nicht erkannt wird. Auch wenn man das Programm als Standard für Mails einrichtet. Kein Erfolg.
Allerdings scannt PIS die einkommenden Emails selbstständig und packt einen Verweis dafür direkt oben in die Mail und in den Betreff, so dass der User selbstständig entscheiden kann ob die Mail Spam ist oder nicht.


Identity Protect
Berhindert den Diebstahl von Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern und anderen persönlichen Informationen, die durch den Nutzer festgelegt werden. Auch Webseiten können gesperrt werden. Gutes Feature

Parent Control{Headercap}
Die Parentcontrol muss nachträglich installiert werden, denn sie installiert sich nicht automatisch mit. Eine sehr gute Idee da wohl nur die Minderheit mit der Funktion arbeitet. Es lassen sich vorkonfigurierte Filter anwenden, beispielsweise für Mitarbeiter, Kinder, Jugendliche, Teens usw.
Die Webseiten werden dann durch eine entsprechende Meldung nicht aufgerufen.
Lustig oder Schreibfehler? - Wenn man den Filter bearbeiten will, steht oben Web Content FOLTER bearbeiten


Online Backup
PIS 2010 bietet die Möglichkeit ein Online Backup seiner wichtigen Daten anzulegen. Dieser Service ist für 12 Monate gratis.

Sonstiges:
Sehr gut finden wir, dass die Panda-Installations CD einen Notfall-Scanner bereit hält. Einfach die CD beim Booten im Laufwerk lassen und ein Virenscanner steht zur Verfügung. Es lässt sich aber auch eine Notfall CD im Programm selber erstellen.
Auch sehr gut ist die Möglichkeit unsichere Dateien direkt an Panda zu senden, um sicher zu gehen dass wirklich kein Virus in einer Datei steckt.


Pro/ Contra:

Pro:


  • gute Erkennungsrate

  • Tolle Zusatzfeatures

  • Schneller Virus-Scan

  • Wenig Arbeitsspeicherverbrauch



Contra:


  • CD-Software nicht Windows 7 kompatibel

  • Firewall nervt

  • Verpackungsinhalt




Fazit:

Panda spielt oben mit. Die Internet Security 2010 kommt schon nah an die große Konkurrenz heran und zeigt gute Wege auf.
Für 30,- (1User) bzw 39,- (3User) ein durchaus akzeptables Angebot
In Sachen Komfort muss noch gearbeitet werden, ansonsten ist PIS 2010 durchaus zu empfehlen.
Tolle Zusatzfeatures runden die Internet Security Suite ab.


Securityfunktionen: 20/20
Lieferumfang: 16/20
Preis/Leistung: 10/10
Ressourcen/Geschwindigkeit: 8/10
Weitere Funktionen: 20/20
Bedienung: 16/20
----------------------------
Summe: 90/100


Ein Dank geht an Panda , für die Bereitstellung der Software.



Share
Druckansicht   druckbare Version anzeigen
Seite empfehlen   Seite empfehlen
0 Kommentar(e)   kommentieren
 
Wertung ø 9,00
2 Stimme(n)
Seitenanfang nach oben